Deutsch-Polnisch-Ukrainisches Forum stärkt trilaterale Zusammenarbeit und europäischen Gedanken

13.05.08

Das Deutsch-Polnisch-Ukrainische Forum unter dem Motto „Die Rolle der Zivilgesellschaft für die Zukunft Europas“ ist in Warschau erfolgreich zu Ende gegangen. Auf der Konferenz konnten zahlreiche Ideen zur verstärkten trilateralen Zusammenarbeit zwi­schen deutschen, polnischen und ukrainischen Organisationen entwickelt werden.

 

„Die Entwicklung Europas und ihrer Zivilgesellschaften hängt auch von der Zusammenarbeit ihrer gesellschaftlichen Organisationen ab“,  erklärte die djo-Bundesvorsitzende Hetav Tek. „Die europäische Integration steht erst am Beginn und Europa endet nicht an der Ostgrenze Polens. Wir stehen in der Verantwortung, uns für eine offene Gesellschaft innerhalb unserer Länder aber auch für ein offenes Europa einzusetzen, in dem Grenzen nicht der Abschottung dienen. Europa muss nicht nur für die Mitglieder der Europäischen Union, sondern auch für die Nachbarn und Freunde erlebbar werden.“

 

An der Konferenz in Warschau, welche vom 07.05. – 10.05.2008 stattgefunden hat, haben rund 60 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Organisationen und Einrichtungen aus Polen, Deutschland und der Ukraine teilgenommen. Die Konferenz wurde in Kooperation von der djo-Deutsche Jugend in Europa, der polnischen Robert Schuman Stiftung und der ukrainischen PAUCI – Stiftung veranstaltet. Sie wurde unterstützt durch die Robert Bosch Stiftung, die Batory Stiftung, das Deutsch-Polnische Jugendwerk und die Stiftung Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

 

Mit der anschließenden Schuman-Parade, welche jährlich von der Robert Schuman Stiftung veranstaltet wird, haben mehrere tausend Jugendliche aus ganz Polen und unter Beteiligung von Delegationen aus Deutschland und der Ukraine für die europäische Idee und Europäische Union demonstriert. Festredner waren unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, der ehemalige polnische Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki und der Präsident des Europäischen Parlaments Hans-Gert Pöttering.