„Wir + Mы“ - Praxishandbuch zum deutsch-russischen Jugendaustausch fördert bilaterale Zusammenarbeit

13.03.09

Die deutsch-russischen Jugendbeziehungen haben in den letzten Jahren an Bedeutung stark zugenommen. Die neuen finanziellen Möglichkeiten durch die Stiftung deutsch-russischer Jugendaustausch aber auch das steigende Interesse junger Menschen an Russland und seinen Regionen haben dazu beigetragen. Das Praxishandbuch zum deutsch-russischen Jugendaustausch bietet viele Anregungen, Informationen und Anleitungen aus der Praxis für die Praxis, wie sich Jugendbegegnungen mit Russland realisieren lassen.

 

„Seit Jahren engagiert sich die djo-Deutsche Jugend in Europa in besonderer Weise im deutsch-russischen Jugendaustausch“, sagte der djo-Bundesvorsitzende Thomas Hoffmann. „Eine friedliche Entwicklung Europas kann nur dann gesichert werden, wenn Russland in die europäischen Prozesse eingebunden wird und es einen regen persönlichen und gedanklichen Austausch beider Seiten gibt. Die häufig sehr einseitige Berichterstattung über Russland verstellt allzu oft den Blick auf die positiven Veränderungen und das hohe zivilgesellschaftliche Engagement Einzelner und gesellschaftlicher Gruppen in Russland. Demgegenüber scheint sich Europa und Deutschland, aus Sicht der russischen Bevölkerung, durch schärfere Visabestimmungen immer stärker abzuschotten. Der deutsch-russische Jugendaustausch ist deshalb einerseits für die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer wichtig, andererseits ist er auch ein nicht zu unterschätzendes Element der Kommunikation und Annäherung verschiedener Gesellschaften.“

 

Das Praxishandbuch richtet sich vor allem an Jugendleiter und Organisatoren von Begegnungen, die praktische Tipps und Informationen zur Konzeption, Finanzierung, Organisation aber auch zur Landeskunde und zur interkulturellen Situationen erhalten. Es ist das Ergebnis einer guten bilateralen Zusammenarbeit und will für diese werben. Die Erstellung der Publikation ist ein Kooperationsprojekt der djo-Deutsche Jugend in Europa mit der „Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch“, dem „Deutsch-Russischen Begegnungszentrum an der St. Petrikirche in St. Petersburg“ sowie dem „Russischen Nationalen Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit Deutschland“.