Zukunftswerkstatt 2015

Anfang September 2015 kamen 26 Multiplikator_innen der Integrationsarbeit aus djo-Landesverbänden und bundesweiten Migrantenjugendorganisationen zur Zukunftswerkstatt Integration im djo-Jugenddorf Ahlbeck zusammen und entwickelten gemeinsam Konzepte für neue Jugendprojekte.

Sprachanimation in der Zeltstadt, herkunftssprachlicher Peer-Beratung für neu zugewanderte Jugendliche oder Qualifizierung von jungen Ehrenamtlichen zu Bildungspat_innen – im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Jugendverbandsarbeit neu zugewanderte Jugendliche – insbesondere diejenigen, die von Flucht und Vertreibung betroffen sind – dabei unterstützen kann, in Deutschland Fuß zu fassen und eine neue Heimat zu finden.

Die Multiplikator_innen haben auch die verschiedenen Fördermöglichkeiten der Jugend- und Integrationsarbeit unter die Lupe genommen: BAMF-Integrationsförderung, Förderprogramm Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung Aktion Mensch und Asyl-, Migrations- und Integrations-Fonds (AMIF). Denn erfolgreiche Jugendverbandsarbeit an der Schnittstelle zur Integrations- und Flüchtlingsarbeit benötig neben einem hohen Engagement auch finanzielle Ressourcen.

Das Ergebnis der Antragswerkstatt kann sich sehen lassen! Insgesamt 12 Projektideen wurden in den vier Tagen im Jugenddorf Ahlbeck entwickelt und werden in den kommenden Wochen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Stiftung Aktion Mensch beantragt.

Die Zukunftswerkstatt Integration wurde vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit den Mitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert und vom djo-Bundesverband mit gemeinsam mit dem Jugendbund djo-Deutscher Regenbogen, Landesverband Berlin e.V. durchgeführt. Die Stiftung Aktion Mensch unterstützte uns durch ein Gastreferat und Projektberatung.

Dafür herzlichen Dank!

 

Weitere Informationen: johanna-bontzol@djo.de