Nachrichtenticker Mai 2017

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

 

FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

 

PUBLIKATIONEN / INFORMATION

 

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

Am Roma Resistance Day, dem 16. Mai, wurde Selami Prizreni von der Polizei abgeholt und ist zusammen mit vielen weiteren Roma in den Kosovo abgeschoben. Selami Prizreni ist in Essen geboren und aufgewachsen. Er ging dort zur Schule, knüpfte Freundschaften und begann sich schon früh mit Hip-Hop zu beschäftigen. Trotz der ständig drohenden Abschiebung rief er mit seinem Bruder und Freunden die Initiative Roma-Art-Action ins Leben, tourte als Hip-Hop-Künstler durch Deutschland und trat bundesweit mit seiner Musik für Menschenrechte ein. Amaro Drom fordert, die Abschiebung rückgängig zu machen und Selami sofortiges und dauerhaftes Bleiberecht zu erwirken. Selami ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, seine Familie lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Sein gesamtes berufliches und privates Netzwerk ist in Deutschland. 

Mehr Informationen und zur Petition 

 

djo-Bundesverband: Pressemitteilung "Für eine Kultur der Teilhabe"

Vor dem Hintergrund der erneuten Leitkulturdebatte fordert die djo-Deutsche Jugend in Europa von allen Parteien im Bundestagswahlkampf ein klares Bekenntnis zu einer Kultur der Teilhabe im Einwanderungsland Deutschland.

Zur Pressemitteilung

 

djo-Landesverband Baden-Würtemberg: Vergünstigung im Haus Südmähren

Im Haus Südmähren wurde eine Belegung von 1.08.-24.08.17 storniert. Der djo-Landesverband Baden-Württemberg bietet diesen Termin nun zu vergünstigten Bedingungen an. Es gibt unabhängig der Teilnehmer_innen-Anzahl einen Pauschalpreis für 20 Teilnehmer_innen für nur 10,50 € p/Person/Nacht. Bei Interesse Meldung an: zentrale@djobw.de

 

djo-Landesverband Sachsen-Anhalt: Jugendbildungsreferent_in in geschäftsführender Funktion

Der djo-Landesverband Sachsen-Anhalt sucht eine/n Jugendbildungsreferent_in in geschäftsführender Funktion in Halle. Beweberbungsschluss ist der 26.05.2017.

Mehr Informationen

 

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

Civil Academy: Stipendienplätze zu vergeben

Von der Idee zum Projekt in 3 Monaten: Stipendiat_innen der Civil Academy haben die Möglichkeit, kostenlos an drei Wochenenden ihre Idee zu einem Projekt zu formen. Bis zum 11. Juni 2017 können sich junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren mit ihrer Projektidee rund um Natur, Umwelt, Kultur, Sport, Nachbarschaft, Globalisierung, Bildung oder jedem anderen Thema bewerben und an drei Workshop-Wochenenden ab September von Profis aus der Praxis alles lernen, was sie über Projektmanagement, Teambuilding, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit wissen müssen.

Mehr Informationen

 

DBJR: Jugendvertreter_innen für die EU-Jugendkonferenzen 2017 / 2018 gesucht

Die EU-Jugendkonferenzen sind Teil des Strukturierten Dialogs zwischen Jugend und Politik. Dahinter verbirgt sich ein Jugendbeteiligungsprozess, der europaweit junge Menschen und politische Entscheidungsträger_innen auf allen Ebenen zusammenbringt. Im Dialog erarbeiten sie gemeinsam Empfehlungen, die dazu beitragen sollen, die Situation junger Menschen in Europa zu verbessern. Dabei steht ein Thema im Mittelpunkt: Von Juli 2017 bis Dezember 2018 geht’s um die Entwicklung einer neuen EU-Jugendstrategie. Die Jugendvertreter_inen übernehmen die Aufgabe, die Ideen und Vorschläge junger Menschen aus Deutschland in die Diskussion auf den drei EUJugendkonferenzen einzubringen. Bewerbungen sind bis 25.06.2017 möglich.

Mehr Informationen

 

Deutscher Engagementpreis 2017 — Nominierungsstart

Der Deutsche Engagementpreis ehrt herausragende Projekte, Initiativen und Personen in fünf Kategorien: Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken. Ziel der Initiative ist es, die Anerkennungs- und Wertschätzungskultur für bürgerschaftliches Engagement zu stärken. Ab sofort können die Ausrichter von Preisen für bürgerschaftliches Engagement ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Der Preis würdigt herausragende engagierte Projekte, Initiativen und Personen in fünf Kategorien, die jeweils mit 5.000 Euro dotiert sind. Alle anderen Nominierten können im Herbst zur Abstimmung um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis antreten.

Mehr Informationen

 

DPJW: Wettbewerb für deutsch-polnische und trinationale Projekte zum Thema Vielfalt

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) lädt zur Teilnahme am Deutsch-Polnischen Jugendpreis ein. Unter dem Motto „Gemeinsam in Europa. Ein Ziel” können sich Jugendbegegnungen aus Deutschland und Polen bewerben, die sich mit den Themen Vielfalt, Menschenrechte und Toleranzerziehung auseinandersetzen. Teilnehmen können Schulen, Nichtregierungsorganisationen und Bildungsträger, die eine deutsch-polnische Jugendbegegnung durchführen, die zwischen 4 und 28 Tage dauert. Auch Projekte mit einem Partner aus einem Drittland sind möglich. Die Idee in Form einer kurzen Projektskizze kann über das Online-Anmeldeformular bis zum 20. September 2017 eingereicht werden. Alle Anmeldedokumente müssen in polnischer und deutscher Sprache verfasst werden.

Mehr Informationen 

 

fes: Webinar - Strategien und Argumente gegen rechte Parolen

Ängste in der Bevölkerung und auch die Vorurteile gegenüber Geflüchteten führen dazu, dass sich viele freiwillige Helferinnen und Helfer vermehrt mit Unverständnis für ihr Engagement und Anfeindungen konfrontiert sehen. Was steckt jedoch hinter den Vorurteilen und wie können Sie als Engagierte in der Flüchtlingshilfe mit Anfeindungen und Parolen selbstbewusst umgehen? Diese und weitere Fragen werden im Webinar „Selbstbewusst im Engagement für Geflüchtete - Strategien und Argumente gegen rechte Parolen“ der Akademie Management und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung am 31.05.2017, von 18.00 bis ca. 19.45 Uhr gemeinsam diskutiert. 

Mehr Informationen

 

GMK: Ausschreibung Dieter Baacke Preis

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Ziel ist, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit Mediennutzung und die Ausgestaltung der Medienkompetenz fördern. Der Dieter Baacke Preis 2017 wird in sechs Kategorien vergeben, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer
pädagogisch orientierten Medienkompetenz. Bewerbungsschluss ist der 31.07.2017.

Mehr Informationen

 

Hans-Böckler-Stiftung: Stipendien für Geflüchtete

Die Hans-Böckler-Stiftung bietet Geflüchteten, die schon seit 2014 in Deutschland leben und BaföG-berechtigt sind, über die Böckler-Aktion Bildung die Möglichkeit, sich für ein Stipendium für ein Studium an einer deutschen Hochschule zu bewerben.

Mehr informationen

 

Hessisches Landesministerium für Soziales und Integration: "WIR - Wegweisende Integrationsansätze Realisieren"

Das Land Hessen unterstützt Maßnahmen zur Umsetzung einer zukunftsorientierten Integrationspolitik, um die Integrationsbedingungen für Menschen mit Migrationshintergrund langfristig zu verbessern. Das Landesprogramm „WIR“ trägt durch gezielte fachliche Impulse maßgeblich zur Weiterentwicklung der hessischen Integrationspolitik bei. Ab 2017 wurden die Mittel von 4,6 Mio. auf 8,85 Mio. Euro erhöht und um neue Fördermöglichkeiten für Geflüchtete erweitert. Antragsberechtigt sind kommunale, kirchliche und freigemeinnützige Träger in Hessen.

Mehr Informationen

 

 

IJAB: Deutsch-Türkische Partnerbörse und Trägerkonferenz in Antalya

Jugend- und Fachkräftebegegnungen mit der Türkei sind zur Zeit nicht leicht zu realisieren. Aber gerade jetzt ist der Aufbau von Kontakten beziehungsweise das Aufrechterhalten des Dialogs besonders wichtig. Vom 22. bis 27.09.2017 besteht dazu bei der Deutsch-Türkischen Partnerbörse und Trägerkonferenz in Antalya Gelegenheit.

Mehr Informationen

 

 

LJR Berlin: Förderung von Angeboten für junge Geflüchtete in der Jugendverbandsarbeit

Der Landesjugendring Berlin fördert weiterhin laufend Angebote von Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und Migrant_innenjugendselbstorganisationen mit jungen Geflüchteten aus Mitteln des Landes Berlin – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Ziel der Maßnahmen soll es sein, jungen Geflüchteten Angebote zur Freizeitgestaltung und zur Interessenvertretung zu machen sowie Bildungsmaßnahmen anzubieten. Junge Geflüchtete sollen so in Angebote der Jugend- und Jugendverbandsarbeit einbezogen werden. Anträge können laufend an den Landesjugendring gestellt werden.

Mehr Informationen

 

Stiftung Bildung und Gesellschaft:  Wettbewerb - Sonder-Primus Grenzenlos

An zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für Bildung von geflüchteten oder zugewanderten Kindern und Jugendlichen engagieren, verleiht die Stiftung Bildung und Gesellschaft ab sofort den Sonder-Primus Grenzenlos. Ziel ist es, die erfolgreichen Projekte zu veröffentlichen und zu verbreiten. Außerdem sollen sie als Beispiel dienen und andere dazu motivieren, dergleichen zu entwickeln. Einmal im Quartal wird der mit 1000 Euro dotierte Preis verliehen, der erste Anfang Dezember. Außerdem werden Kosten bis zum 500 Euro für eine Weiterbildung übernommen. Alle ausgezeichneten Initiativen nehmen dann an der Wahl zum Primus des Jahres teil und können weitere 5.000 Euro gewinnen. Ab sofort kann man die Online-Bewerbung ausfüllen und sich so anmelden.

Mehr Informationen

 

Tandem: Förderschwerpunkt „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“

Der Deutsch-Tschechische Jugendrat hat beschlossen, dass in den Jahren 2017-2019 der Schwerpunkt in der deutsch-tschechischen jugendpolitischen Zusammenarbeit auf das Thema „Transnationale Erinnerungsarbeit/politische Bildung“ gelegt werden soll. Im Jahr 2017 startet Tandem nun den Förderschwerpunkt unter dem Motto „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ mit einem Jahresbudget in Höhe von 100.000 € aus den Mitteln des Kinder- und Jugendplan des Bundes. Gefördert werden können Kinder- und Jugendbegegnungen sowie Fachkräftemaßnahmen, die das Thema als inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Auch Materialien (z.B. Plakate, Kalender, Ausstellungen) können gefördert werden. Antragstermine sind der 01.07. und 01.10.2017.

Mehr Informationen

 

 

 

FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

Berliner Landeszentrale für politische Bildung: Nicht von gestern, sondern für heute: Impulse für eine aktuelle Friedens- und Menschenrechtsbildung

Welche Bedeutung haben die Menschenrechte – in Regionen, wo kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden, aber auch für uns hier in Deutschland? Wie sind die Allgemeinen Menschenrechte entstanden? Was beinhalten sie? In der Fortbildung am 30.05.2017 in Berlin, die sich an Fachkräfte der schulischen und der außerschulischen Bildung richtet, werden neue Materialien, Methoden und Projektideen für die pädagogische Arbeit vorgestellt und diskutiert.

Mehr Informationen

 

Berliner Landeszentrale für politische Bildung: Argumentationstraining gegen Parolen und Populismus

Rassistische Bemerkungen, menschenverachtende Sprüche und populistische Parolen begegnen uns im öffentlichen Nahverkehr, am Arbeitsplatz oder im Familienkreis. Das Argumentationstraining am 07.06.2017 in Berlin zeigt, wie man angemessen reagieren kann und sowohl klar machen kann, dass man das hinter den Äußerungen stehende Weltbild nicht teilt und doch mit dem Nachbarn, der Kollegin und dem Onkel weiter im Gespräch bleibt.

Mehr Informationen

 

EJBW: Jugendcamp „Selbst bestimmt. Selbst gemacht.“ — Für Engagement und Empowerment

Die Bundeszentrale für politische Bildung und das Anne Frank Zentrum veranstalten vom 24. bis 28. Juli 2017 ein Jugendcamp in Weimar. Thema ist das Empowerment von im nationalsozialistisch beherrschten Deutschland verfolgten Minderheiten. An fünf Tagen lernen interessierte Jugendliche mehr über die Geschichte des Widerstands gegen Verfolgung im Nationalsozialismus und von emanzipatorischen Organisationen in Deutschland. Sie erfahren, wie Jüdinnen und Juden, Sinti_zze, Rom_nja und andere auch nach dem Nationalsozialismus weiter gegen Ausgrenzung und Hass kämpfen. Das Programm des Jugendcamps wird von einem Jugendkomitee mitentwickelt. Jugendliche, die Lust auf Mitbestimmung im Jugendkomitee haben, können sich in einer kurzen E-Mail mit ihrer Motivation bei Flora Suen bewerben: suen@ annefrank.de. 

Mehr Informationen

 

IDA: Fachtag „Strategien von Jugendverbänden im Umgang mit Rechtspopulismus“

Der IDA-Fachtag am 29.07. in Frankfurt/Main soll dazu dienen, die bislang gesammelten Erfahrungen von Multiplikator_innen der Jugendverbandsarbeit im Umgang z. B. mit der AfD sichtbar zu machen und auszuwerten, einen Raum für Austausch über diese Erfahrungen bereit zu stellen, mögliche Handlungsstrategien im Umgang z. B. mit der AfD in der Jugendverbandsarbeit zu sammeln und zu diskutieren. Der Fachtag richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Multiplikator_innen aus Jugendverbänden, Jugendarbeit und Jugendringen sowie von Trägern aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Mehr Informationen

 

IDA: Fortbildung - Die rechtliche Lage geflüchteter Menschen und deren Bedeutung für die politische Bildungsarbeit

In der politischen Bildungsarbeit mit geflüchteten Menschen hat sich in den letzten zwei Jahren viel bewegt. Zahlreiche freie Träger haben geflüchteten Menschen Angebote gemacht, um Orientierung zu bieten, um über Fragen des demokratischen Zusammenlebens in einen Austausch zu kommen und um zur gesellschaftlichen Teilhabe zu befähigen. Abseits methodischer oder inhaltlicher Überlegungen tauchten dabei immer wieder Unsicherheiten auf hinsichtlich des rechtlichen Status geflüchteter Menschen sowie des rechtlichen Rahmens ihres Aufenthaltes. Im Mittelpunkt stand und steht dabei die Frage, welche rechtlichen Vorgaben es gibt und wie sich diese auf die Bildungsarbeit auswirken.Die angebotene Fortbildung möchte Antworten auf diese Fragen geben. Ein einführender Vortrag wird die rechtliche Situation darstellen und erläutern. Der zweite Teil der Fortbildung ist den (Unterstützungs-)Strukturen, den Ansprechpartner_innen und Kontakten gewidmet. Abgerundet wird der Fortbildungstag mit einem Überblick über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Mehr Informationen 

 

 

PUBLIKATIONEN / INFORMATION

bpb: Dossier Rechtspopulismus

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein neues Online-Dossier über Rechtspopulismus veröffentlicht. Die darin vereinten wissenschaftlichen Artikel beschäftigen sich mit dem Begriff des Rechtspopulismus, mit rechtspopulistischen Diskursen und Strategien sowie der europäischen Dimension des Rechtspopulismus.

Zum Dossier

 

DBJR: Reform des SGB VIII und Aktion48b

Der Vorstand des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) hat am 3. Mai eine neue Stellungnahme zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) beschlossen. Das KJSG soll Bestandteil des Achten Buches des Sozialgesetzbuches (SGB VIII) werden, es ergänzt und ändert das bestehende SGB VIII. Mit der Aktion 48b soll die Einführung des neuen Paragrafen 48b im SGB verhindert werden. Dieser soll den Kinder- und Jugendschutz erhöhen. Der Paragraf 48b bedeutet für Jugendverbände und Jugendämter allerdings sehr viel Aufwand und bringt tatsächlich keinen Schutz, er wirft den Kinder- und Jugendschutz sogar zurück. Gleichzeitig bedeutet das eine erhebliche Erschwernis ehrenamtlichen Engagements, die Verhinderung selbstorganisierter Jugendarbeit und die Zerstörung von Freiräumen von jungen Menschen.

Zur Aktion 48b

 

 

Demokratiezentrum Baden-Württemberg (u.a.): Pädagogischer Umgang mit Antimuslimischem Rassismus

Die vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg herausgegebene Broschüre thematisiert antimuslimischen Rassismus aus wissenschaftlicher Perspektive und mögliche Herangehensweisen anhand pädagogischer Praxisbeispiele. Ziel der Herausgeber_innen ist es, einen Bogen zu spannen von der wissenschaftlichen Sicht auf Rassismuserfahrungen Jugendlicher zu Handlungsempfehlungen für die pädagogische Praxis. Ausgangspunkt ist die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Rassismuserfahrungen, die Menschen mit zugeschriebenem muslimischen Hintergrund täglich in Deutschland machen und religiös begründetem Extremismus dar.

Zur Publikation

 

IDA-NRW: Kinder- und Jugendarbeit zu rassismuskritischen Orten entwickeln

Den Kern der Broschüre bilden Darstellungen von insgesamt 21 Praxisprojekten, die sechs inhaltliche Schwerpunkte einer rassismuskritischen Arbeit in den Vordergrund stellen: Kinder und Jugendliche als Zielgruppe, Empowerment von Jugendlichen, Sensibilisierung von Jugendlichen für Rassismus und Antisemitismus, institutionelle Strukturen schaffen und verändern sowie Vernetzung und Qualifizierung. Neben der Abbildung der Praxisprojekte werden in dem Beitrag Gelingensbedingungen einer rassismuskritischen und migrationspädagogischen Kinder- und Jugendarbeit Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einer angemessenen Kinderund Jugendarbeit in den Blick genommen. 

Zur Publikation

 

idL: Online-Lehrbuch über russlanddeutsche Kultur- und Migrationsgeschichte

Das Institut für digitales Lernen (IdL) hat in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen das neue digitale Schulbuch „mBook russland deutsche Kulturgeschichte” entwickelt. Das mBook befasst sich mit der Geschichte und der jetzigen Situation der Russlanddeutschen sowie dem Verhältnis von Russland und Deutschland in Vergangenheit und Gegenwart. 

Zur Publikation

 

Mobile Beratung NRW: Neue Broschüre: Einmischen und dagegenhalten!

Die Broschüre mit dem Titel: "Einmischen und dagegenhalten! - Zum Umgang mit rassistischen Anfeindungen im Kontext von Flucht und Asyl" wurde veröffentlicht. Auf vielfache Weise hat sich die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW mit der Thematik beschäftigt. In zahlreichen Fällen wurden kommunale Verwaltungen, Ehrenamtsinitiativen, Vereine und Verbände im Umgang mit rechten und rassistischen Anfeindungen beraten, wurde an der Moderation von Informationsveranstaltungen mitgewirkt und dabei geholfen, Handlungsstrategien zu entwickeln, die eine menschenrechtsorientierte Streit- und Diskussionskultur fördern. Ein Teil dieser Erfahrungen ist in diese Handreichung eingeflossen, die in kompakter Form all jenen eine Hilfe sein soll, die sich beruflich oder im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements mit rassistischen Anfeindungen und rechtspopulistischen Polemiken auseinandersetzen müssen. 

Zur Publikation

 

 

Unser Nachrichtenticker erscheint jeden Monat und kann am Ende dieser Seite abonniert werden. Wir freuen uns über Eure Beiträge!