Nachrichtenticker September 2017

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

 

FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

 

PUBLIKATIONEN / INFORMATION

 

 

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NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

djo-Bundesverband: Informiert, qualifiziert, sprachfähig – Rechtspopulismus begegnen

Vom 10.-12.11.2017 findet in der Jugendherberge Quedlinburg das Seminar "Informiert, qualifiziert, sprachfähig – Rechtspopulismus begegnen" statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem djo-Landesverband Sachsen Anhalt durchgeführt. Anmeldeschluss ist der 10.10.2017.

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djo-Bundesverband: Internationales Hosptitationsprogramm – letzte Runde 2017

Lust auf Jugendarbeit im Ausland? Wir suchen Fachkräfte der Jugendarbeit aus Deutschland für Hospitationsplätze in der Ukraine, Türkei und Rumänien. Bewerbungsfrist ist der 30. September 2017 (Plätze werden nach Eingang vergeben).

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djo-Landesverband Sachsen Anhalt: Broschüre "Jugendleiter*innen-Ausbildung für Geflüchtete öffnen"

Der djo-Landesverband Sachsen-Anhalt bietet bereits seit einigen Jahren eine interkulturelle JuLeiCa-Ausbildung an, die in diesem Jahr noch mehr für Menschen mit Flucht- und/oder Migrationserfahrung geöffnet wurde. Eine Broschüre mit Ergebnissen der Vor- und Nachbereitungstreffen, Tipps, Anregungen und Erfahrungen kann in den Büros in Halle oder Magdeburg abgeholt werden und steht zum Downlod bereit. 

Zur Broschüre

 

Amaro Drom: Bundesjugendkonferenz 2017

Die Bundesjugendkonferenz ist das größte bundesweite Zusammenkommen junger Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland und findet in diesem Jahr vom 30.09. - 03.10.2017 in Freiburg im Breisgau statt. Sie wird von Amaro Drom e.V. und dem Roma Büro Freiburg e.V. organisiert. Das Motto der Bundesjugendkonferenz 2017 lautet: Heimat ist nicht gestern – Heimat ist morgen – Heimat ist was wir draus machen! 

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Amaro Drom: Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl

Am 24.9.2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Im Projekt „Die Wahlprüfsteine“ haben sich 18 Verbände und Initiativen zusammengeschlossen, um ihre Wahlprüfsteine zu den Themen Antidiskriminierung und Gleichstellung zu bündeln und gemeinsam bei den Parteien, die bei der Bundestagswahl 2017 gute Chancen auf den Einzug in den Bundestag haben, für die Beantwortung einzureichen. Amaro Drom und Amaro Foro haben aus diesem Anlass Wahlprüfsteine formuliert. Sie enthalten u.a. Fragen zur Anerkennung der Fluchtgründe von Rom*nja, zur Gewährung eines Bleiberechts und der Beendigung von Abschiebungen in die sogenannten "sichereren Herkunftsstaaten" des Westbalkans. 

Zu den Wahlprüfsteinen

 

Amaro Foro: Fachtagung Saore Roma

Am 22.11.2017 veranstaltet Amaro Foro e.V. die jährliche Fachtagung Saore Roma in Berlin – in diesem Jahr zum Themenschwerpunkt „Situation von Rom*nja in den Westbalkanstaaten und Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen“. In der Podiumsdiskussion möchte Amaro Drom gemeinsam mit Roma-Aktivist_innen aus Mazedonien und Deutschland, Vertreter_innen der Politik und der Zivilgesellschaft die Erklärung der Westbalkanstaaten zu „sicheren Herkunftsstaaten“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dabei können die Akteure aus der Praxis Einblicke in die Auswirkungen dieser Erklärung bieten. Außerdem wird ein spannendes Workshopprogramm zusammengestellt. 

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AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

RBS: Ausschreibung "Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten"

Mit dem Programm "Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten" fördern wir Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung vor Ort herstellen. Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit einer Einwohnerzahl von bis zu 100.000 oder strukturschwache Regionen. Initiatoren oder Kooperationspartner können kulturelle und soziale Einrichtungen, Gemeinden, Migrantenorganisationen, Flüchtlings(selbst)organisationen, Verbände und Vereine sein.Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2017. Bewerbungen werden danach voraussichtlich im 1. Quartal 2018 wieder möglich sein.

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Tandem: Fördermittel für Erinnerungsarbeit im Deutsch-Tschechischen Jugendaustausch

Im Rahmen des Förderschwerpunkts "Transnationale Erinnerungsarbeit/politische Bildung" vergibt das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem unter dem Motto "Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft" Fördermittel in Höhe von 100.000 €. Diese werden pro Schwerpunktjahr als Fehlbedarfsfinanzierung aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gewährt. Gefördert werden können außerschulische Kinder- und Jugendbegegnungen sowie Fachkräftemaßnahmen. Auch Materialien - Plakate, Kalender, Ausstellungen, etc. - können gefördert werden. Nächster Antragstermin ist der 01.10.2017 für Maßnahmen im Kalenderjahr 2018.

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Werner-Coenen-Stiftung: Sonderprogramm "Das Besondere PLUS! 2017" 

Thema des diesjährigen Sonderprogramms ist "Hilfe und Unterstützung für Kinder und Jugendliche von Unions-Bürger/-innen (EU-Bürger/-innen) in Berlin - auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention." Speziell geht es um die Kinder von zugewanderten Familien, oft aus Süd-Ost-Ländern der EU. Häufig sind die Eltern arbeits- und wohnungslos und können gegenüber dem deutschen Sozialsystem keine Ansprüche geltend machen. Träger der Kinder- und Jugendhilfe, die sich angesprochen fühlen und über Erfahrungen in dem Arbeitsfeld verfügen, werden zur Teilnahme an einem 3-stufigen Verfahren aufgerufen: Interessensbekundung, Konzeptentwicklung, 12-monatige Erprobungsphase (Modellphase). Eine Weiterförderung im Rahmen der regulären Stiftungsförderung ist möglich.

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FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

IDA/ADB: Fortbildung "GET TOGETHER – Kontaktbörse für Träger politischer Bildung und Selbstorganisationen Geflüchteter"

Die Fortbildung findet vom 23.-24.10.2017 in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte in Weimar statt und richtet sich an Multiplikator_innen der politischen Bildung und Engagierte in Geflüchteten-Selbstorganisationen, die Interesse am Austausch haben und gerne im Bereich der politischen Bildung zusammenarbeiten wollen. Die Fortbildung soll den Rahmen bieten, sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und – nach Möglichkeit – Kooperationen zu verabreden. Das Mitbringen von eigenen Projektideen und Vorhabenplanungen ist ausdrücklich erwünscht! Anmeldeschluss ist der 06.10.2017.

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DBJR: FACHTAG Rassimus. Ein Problem der Mitte der Gesellschaft

Der DBJR und seine Mitgliedsorganisationen stehen für eine offene, friedliche und solidarische Gesellschaft. Die steigende Zahl an rassistisch motivierten Übergriffen zeigt jedoch, dass ein neuer Handlungsbedarf für Zivilgesellschaft und folglich auch für uns Jugendorganisiationen besteht, sich mit Rassismus in seinen verschiedenen gesellschaftlichen Facetten auseinanderzusetzen. Das wollen wir tun. Gemeinsam auf dem Fachtag am 06.10.2017 in Berlin. Was sind unsere Handlungsoptionen? Was können wir der gesellschaftlichen Entwicklung entgegensetzen?

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IDA-NRW: Fachtagung "Zwischen Willkommenskultur und Ablehnungsbescheid"

In den vergangenen zwei Jahren hat sich das gesellschaftspolitische Klima in Deutschland gewandelt und schwankt zwischen der Betonung einer Willkommenskultur und zunehmenden Ab- und Ausgrenzungen von Geflüchteten. Für pädagogische Fachkräfte aus den verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit sowie für selbstorganisierte Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die für und mit jungen Geflüchteten arbeiten, stellen diese Entwicklungen besondere Herausforderungen dar. Die von projekt.kollektiv organisierte Fachtagung bietet interessierten Multiplikator_innen Räume für Wissensvermittlung, Vernetzung, Austausch und Reflexion der Arbeit für und mit jungen Geflüchteten aus rassismuskritischer Perspektive.

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LJR-Berlin: Vom FÜR zum MIT. Junge Geflüchtete in der Jugendverbandsarbeit

Für viele Berliner Jugendverbände ist die Arbeit mit jungen Geflüchteten Teil ihrer verbandlichen Praxis geworden, die Vertretung ihrer Interessen und die Auseinandersetzung mit den Themen Migration, Flucht und Asyl Teil ihres jugendpolitischen Engagements. Während zunächst insbesondere kurz- bis mittelfristige Angebote für junge Geflüchtete gemacht wurden, geht es mittlerweile verstärkt darum, die längerfristige Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten zu fördern und ihnen einen Zugang in die aktiven Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit zu ermöglichen. Im Rahmen der Veranstaltung am 10.10.2017 in Berlin soll daher ein intensiver Fachaustausch zu den Themen ermöglicht werden, die für Engagierte aus Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten immer wieder eine Rolle spielen. 

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PUBLIKATIONEN / INFORMATION

Amadeu Antonio Stifung: Peggy war da! Gender und Social Media als Kitt rechtspopulistischer Bewegungen

Über die rechtspopulistische bis rechtsextrem-völkische Bewegung "Pegida" ist schon viel geschrieben worden. Es scheint, dass dieses Phänomen "ausanalysiert" sei und das viele zu der Überzeugung gekommen sind, das Problem habe sich von selbst erledigt. Diese Überzeugung wird gestützt durch die stark gesunkenen Teilnehmer_innenzahl in Dresden und den fast vollständig verschwundenen anderen "-gida-Demonstrationen" im Rest der Republik. Das bedeutet aber mitnichten, dass der Wirkungskreis kleiner geworden ist geschweige denn, die Verbreitung der rassistischen Ideologie aufgehört hat. Die vorliegende Broschüre macht auf diese Umstände aufmerksam. Sie legt weiterhin einen besonderen Fokus auf das oft in der Forschung bzw. in der Auseinandersetzung mit "Pegida" vernachlässigte, aber für die Anhänger_innen ungemein wichtige, Themenfeld "Gender", was gerne abfällig als "Genderwahn" oder "Genderismus" bezeichnet wird. 

Zum Download

 

Mercator Stiftung: Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es –und wie kann man sie lösen?

Zunehmende Fluchtmigration ist ein globales Phänomen, das sich in Deutschland 2015 zugespitzt hat. Mit dem Trend gehen die Fragen einher, wie Immigration auf Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften wirkt und wie Integration in den Aufnahmeregionen gestaltet werden kann. In dieser Studie geht es dabei vor allem um das Verwaltungshandeln im Asylverfahren und im Integrationsprozess. Die Kurzfassung zeigt zentrale Befunde und Empfehlungen auf.

Zur Studie

 

Rat für Migration: Neues Manifest "Einwanderung gestalten, Flüchtlinge schützen"

Deutschland ist ein Einwanderungsland – die Politik hat lange gebraucht, um zu dieser Einsicht zu gelangen. Nun wird sie wieder infrage gestellt. Der Rat für Migration (RfM), ein bundesweiter Zusammenschluss von rund 150 Migrationsforscherinnen und -forschern, sieht sich daher veranlasst, Stellung zu beziehen. In seinem „Manifest für eine zukunftsfähige Migrations-, Integrations- und Flüchtlingspolitik“ benennt er aktuelle Probleme und stellt konkrete Forderungen.

Menr Informationen

 

VBRG: Toolbox gegen rechte Gewalt für betroffene Jugendliche

In der „Toolbox gegen rechte Gewalt“ finden sich Hinweise und Informationen zum Umgang mit rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Das Angebot richtet sich speziell an Jugendliche, die auf Grund ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder ihres politischen Engagements zu Angriffszielen von rechten Gewalttäter_innen geworden sind.

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Willkommen bei Freunden: Toolbox für Projekte zur Integration junger Geflüchteter

„Willkommen bei Freunden“ veröffentlicht eine digitale Toolbox. Diese unterstützt unter anderem Mitarbeitende der Kommunalverwaltung, Landräte und Bürgermeisterinnen mit Checklisten, Leitfragen und Kontakten vor Ort bei Prozessen zur Integration geflüchteter Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien. 

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