Ruhrgames "Flucht und Migration"

Am 6. Juni 2015 haben wir als djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband NRW e.V uns im Rahmen der Ruhrgames mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigt und durch verschiedene Aktionsformen unsere Sicht auf die Thematik präsentiert. Mit dabei waren folgende Mitgliedsorganisationen und Kooperationsparten: AJM - Assyrische Jugendverband Mitteleuropa e.V, Theater RIF Bergisch Gladbach und KSJD - Kurdistans Studenten und Jugend in Deutschland e.V. 

Dabei präsentiert KSJD in drei Etappen ein Theaterstück auf der Bühne, welches sich mit der Flucht über das Mittelmeer, Angriffe auf Flüchtlingsunterkünften und Rassismus beschäftigt. Anschließend  gab es noch Folklore Tanz und Gesang um die kulturelle Bereicherung durch Migration und Geflüchtete zu unterstreichen. Die Duisburger Gruppe von AJM bereitete zeitgleich ein Mosaik mit einem „Refugees Welcome“-Schriftzug  auf einer großen Styroporfläche vor. An dem Nebentisch konnten die Besucher die Fahnen der Herkunftsländer von Geflüchteten ausmalen und anschließend als Teil des Mosaiks anheften. Währenddessen präsentierten die Jugendlichen von Theater RIF ihre in Straßentheater verarbeitete Sicht. Mit teilweise Provokanten Schauspiel gingen sie unter die Besucher und machte so auf die Probleme und Strapazen der Flucht aufmerksam.

An unserem djo-Stand konnten die Besucher ihr Wissen testen und an einem Quiz über Fakten und Zahlen zum Thema Flucht teilnehmen. Die Teilnehmer erhielten alle eine Postkarte, auf die sie eine Botschaft an Geflüchtete schreiben konnten. Anschließend wurden alle Postkarten mit Hilfe von Helium-Luftballons in den Himmel befördert.

Alles in einem war der Aktionstag ein voller Erfolg und wir haben viele tolle Eindrücke gesammelt. Mit noch mehr Motivation und Erfahrung wollen wir uns auch in Zukunft mit dem Thema beschäftigen. Wir sehen es nämlich als unsere moralische Verantwortung, uns für die schutzsuchenden und hilfsbedürftigen unserer Gesellschaft einzusetzen als auch die Menschen vor Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenhass zu schützen.

Autor: Ari Boyer Saeed

 

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