Nachrichtenticker August 2017

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

 

FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

 

PUBLIKATIONEN / INFORMATION

 

 

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

djo-Bundesverband: Einladung Herbsttagung 2017 

Die Herbsttagung der djo-Deutsche Jugend in Europa ist ein neues Veranstaltungsformat für alle Mitglieder, die Lust haben aktiv am Verband mitzuarbeiten, mitzuwirken und Neues zu entwickeln. Egal ob ehrenamtlich oder hauptamtlich aktiv, neu im Verband oder alter Hase. Die Herbsttagung bietet Raum für Wissensaustausch und -transfer sowie Diskussionen über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Anmeldeschluss ist der 18.08.2017.

 

djo-Bundesverband: Freiwillige_r aus Tschechien gesucht

Der djo-Bundesverband sucht ab dem 01.09.2017 eine_n Freiwillige_n aus Tschechien im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes des Förderprogramms Erasmus+ für ein Jahr. Einsatzort ist die Geschäftsstelle in Berlin.

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Das Projekt Romane Krla (Roma Stimmen) zielt darauf ab, junge Rom_nja zu Multiplikator_innen in den Themenbereichen der Erinnerungskultur, Geschichte und Menschenrechtsbildung zu qualifizieren. Das Projekt bietet jungen Rom_nja-Aktivist_innen und Multiplikator_innen eine einzigartige Gelegenheit, ihre Fähigkeiten aufbauend auf ihren bisherigen Erfahrungen zu erweitern, um Multiplikator_innen für die Geschichte und Erinnerungskultur von Rom_nja, Jüd_innen (und andere Minderheiten) zu werden. Die Teilnehmer_innen erlernen didaktische und pädagogische Fähigkeiten um Aktivitäten umzusetzen, die ein Bewusstsein für die Ermordung von Rom_nja, Jüd_innen und anderen Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges schaffen sowie vergangene und aktuelle Mechanismen von Rassismus beleuchten. Besonders zur Teilnahme ermutigt werden Rom_nja zwischen 18 und 25 Jahren. Eventuell können auch ältere Bewerber_innen mitwirken. Bewerbungsschluss ist der 17.09.2017. 

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Amaro Foro: Fachtagung Saore Roma

Am 22.11.2017 veranstaltet Amaro Foro e.V. die jährliche Fachtagung Saore Roma in Berlin – in diesem Jahr zum Themenschwerpunkt „Situation von Rom*nja in den Westbalkanstaaten und Auswirkungen der Asylrechtsverschärfungen“. In der Podiumsdiskussion möchten wir gemeinsam mit Roma-Aktivist_innen aus Mazedonien und Deutschland, Vertreter_innen der Politik und der Zivilgesellschaft die Erklärung der Westbalkanstaaten zu „sicheren Herkunftsstaaten“ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dabei können die Akteure aus der Praxis Einblicke in die Auswirkungen dieser Erklärung bieten. Außerdem wird ein spannendes Workshopprogramm zusammengestellt. 

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AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

BAMF: Aufforderung zur Einreichung von Anträgen für Zuwendungen aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 

Bis zum 26.09.207 können sich eingetragene juristische Person des Privatrechts, des öffentlichen Rechts oder internationale Organisationen allein oder in Partnerschaft mit anderen um eine EU-Zuwendung aus dem AMIF bewerben, wenn sie ein Projekt im Bereich Asyl, Integration oder Rückkehr planen. 

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ConAct: "Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen". Deutsch-Israelischer Austausch schreibt Geschichten

„Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen“ – das ist der Titel einer Sammlung von Kurzgeschichten deutscher und israelischer Autor_innen, die im Jahr 2015 veröffentlicht wurde. Nun sind junge Menschen eingeladen, ihre Geschichten von Begegnungen und Erlebnissen im jeweils anderen Land in Form von Reportagen oder auf fiktionale Weise in kurzen Geschichten aufzuschreiben. Zum Ende des Projekts wird ein bilateraler Workshop einberufen: Ausgewählte junge deutsche und israelische Autor_innen der Geschichten werden mit namhaften Autor_innen aus Deutschland und Israel zusammen kommen. Gemeinsam werden die handwerklichen Aspekte der Texte diskutiert, womöglich gemeinsam weitere produziert und die persönliche, gesellschaftliche und politische Erfahrung, die hinter ihnen steht, reflektiert. Die Texte werden auf einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.

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FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

AGJ: Transferkonferenz „Praxis trifft Forschung, Forschung trifft Praxis: was wir voneinander wissen (wollen)"

Unter dem Titel „Praxis trifft Forschung, Forschung trifft Praxis: Was wir voneinander wissen (wollen)“ veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ am 01.-02.02.2018 eine Transferkonferenz in Berlin. Die Konferenz wird in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) durchgeführt. Die Tagung will den Dialog zwischen Forschung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe befördern und nimmt dabei u.a. folgende Aspekte in den Blick: Wie muss Forschung als Professionalisierungsstrategie gestaltet sein, damit die Relevanz von Forschung auf der Ebene der Fachkräfte erfahrbar wird? Welche Bedeutung hat Forschung für Qualitätsentwicklungsprozesse in der Praxis? Wie kann Forschung Praxisfreundlichkeit sicherstellen? Wo und wie kommen Forschung und Praxis zusammen? Die Transferkonferenz richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker, Forschende, Aus- und Fortbildende, Multiplikator_innen sowie kommunal- und fachpolitische Entscheidungsträger_innen. 

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BBE: Woche des bürgerlichen Enaggements 

Die 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet bundesweit vom 08.-17. September statt. Dabei werden der Wert und die Vielfalt von Engagement wieder besonders ins Rampenlicht gerückt. Alle, die sich in den Bereichen Gesundheit, Umweltschutz, Sport, Geflüchtetenhilfe, Bildung, Kultur oder Migration einbringen, können in dieser Woche ihr Engagement öffentlich sichtbar machen und über den Engagement-Kalender zu eigenen Verannstaltungen einladen. 

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BJR: Seminar "Roma-Holocaust in Deutschland und Tschechien"

Das Seminar findet vom 05.-08.10.2017 in München statt und thematisiert Erinnerungskulturen an die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma und die spezifische deutsch-tschechische Relevanz des Roma-Holocaust. Die Teilnehmenden besuchen die Gedenkstätte Dachau und das NS-Dokumentationszentrum in München und beschäftigen sich im Plenum und in Kleingruppen mit Erinnerungskulturen. Die Reflexion der eigenen Geschichte und der jeweiligen Narrative stehen an erster Stelle. Das Seminar richtet sich an Pädagog_innen, Jugendleiter_innen, Fachkräfte der (internationalen) Jugendarbeit, Mitarbeiter_innen von Museen und Gedenkstätten und sonstige Interessierte. Neben den thematischen Impulsvorträgen können je nach Wunsch der Teilnehmenden auch weitere Fragen zum Jugendaustausch und zur Förderung deutsch-/bayerisch-tschechischer Projekte diskutiert werden. Darüber hinaus bekommen die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. 

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BJR: Seminar "Erinnerungskulturen zum 2. Weltkrieg und dem Holocaust: Polen, Belarus, Deutschland"

Das Seminar (erstes Modul einer dreiteiligen Reihe) findet vom 10.-16.12.2017 in Polen statt und wird vom Bayrischen Jugendring in Kooperation mit der IJBS Oswiecim und der Geschichtswerkstatt Minsk für historisch interessierte junge Erwachsene bis 26 Jahre angeboten. Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Öffnung der Archive im Rahmen der europäischen Erinnerungsgemeinschaften verstärken sich die Asymmetrien und Grenzen. Wie kann man sie überwinden und aus der geteilten europäischen Erinnerung die integrierende und gemeinsame Erinnerungskultur bilden? Das Projekt endet mit einer Abschlusspublikation mit Beiträgen der Teilnehmenden, in der auf die im Projekt ausdiskutierten Fragen eingegangen wird. Das dreiteilige Projekt ist für die Teilnehmenden eine einzigartige Möglichkeit zur Begegnung und zum Kennenlernen als individuelle Personen sowie Vertreter_innen von drei Nationen und zur Diskussion über die gegenwärtigen Probleme und Herausforderungen derjenigen Länder und Gesellschaften, aus denen sie kommen. Das zweite Modul findet vom 07.05. - 12.05.2018 in Minsk statt und das dritte Modul vom 15.10. - 20.10.2018 in München und Dachau.

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ConAct: Fachseminar "Living Diversity in Education"

Als Teil des fortlaufenden Projekts „Living Diversity in Germany and Israel – Challenges and Perspectives for Education and Youth Exchange“ wird ConAct vom 11.-15.09.2017 ein deutsch-israelisches Fachseminar in Leipzig anbieten. Dieses ermöglicht einen vergleichenden Einblick in verschiedene etablierte Ansätze der diversitätsbewussten Bildungsarbeit, darunter auch solche, die sich beispielsweise mit Demokratieerziehung oder Antidiskriminierungsarbeit beschäftigen. An den drei Haupttagen des Seminars werden die Konzepte von Anti Bias, Social Justice und Betzavta/Mehr als eine Demokratie intensiv vorgestellt und ausgewählte Methoden dieser Ansätze erprobt. Anmeldefrist ist der 10.08.2017.

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DBJR: Fachtag "Jugendarbeit und sexualisierte Peergewalt"

Der Fachtag „JETZT HÖR ENDLICH AUF! Jugendarbeit und sexualisierte Peergewalt“ findet am 18. Oktober 2017 von 10-16 Uhr in Berlin statt. Er wird vom Deutschen Bundesjugendring e.V. und Bayerischen Jugendring KdöR (BJR) in Kooperation mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) organisiert. Im Vordergrund stehen u.A. folgende Fragen: Was kennzeichnet jugendliches Sexualverhalten heute? Welche sexuellen Gewalterfahrungen machen Jugendliche im Umgang mit Gleichaltrigen, wie bestimmen sie Grenzen und Grenzüberschreitungen? Wie können Fachkräfte und Verantwortliche in der Jugendarbeit darin unterstützt werden, eine Kultur des Hinsehens und der Aufmerksamkeit zu entwickeln, um Sicherheit und Wohlergehen aller Jugendlichen zu gewährleisten? Anmeldeschluss ist der 15.09.2017. 

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DBJR: Konferenz "Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie"

Die Auswirkungen der rasanten Globalisierung und die mit ihr wachsende soziale Ungleichheit haben rechtspopulistische und anti-demokratische Bewegungen weltweit gestärkt. Diese Bewegungen nähren sich vor allem in Deutschland und Europa unter anderem aus dem wachsenden Gefühl vieler Menschen, wirtschaftlich abgehängt und politisch nicht berücksichtigt zu werden. Im globalen Süden und in den ärmsten Ländern sind von Armut Betroffene, Geflüchtete und Migrant_innen sowie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen tatsächlich im politischen Geschehen weniger vertreten, sie werden bei politischen Entscheidungen weniger gehört. Bei der Konferenz am 04.09.2017 wird über Analysen und Lösungen diskutiert. Der Verband VENRO richtet gemeinsam mit dem DBJR und zehn weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen die Konferenz aus. Anmeldfrist ist der 27.08.2017.  

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Tandem: Bildung. Partizipation. Aktion. Austausch- und Projektwochenende zur politischen Bildung im deutsch-tschechischen Jugendaustausch

Vom 15.-17.09.2017 veranstaltet Tandem in Kooperation mit dem Tschechischen Kinder- und Jugendrat das Seminar "Bildung. Partizipation. Aktion. Austausch- und Projektwochenende zur politischen Bildung im deutsch-tschechischen Jugendaustausch". Dieses findet im Rahmen des Schwerpunktes "Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft" statt, den Tandem in den Jahren 2017-2019 auf die Themen "Transnationale Erinnerungsarbeit/politische Bildung" für deutsch-tschechische Jugendbegegnungen legt. Tandem ermöglicht einen Einblick in die Strukturen und die Praxis politischer Bildung im Nachbarland, stellt Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für deutsch-tschechische Jugend- und Fachkräftemaßnahmen vor und steht beratend bei der Planung deutsch-tschechischer Austauschmaßnahmen zur Seite. Anmeldeschluss ist der 30.08.2017. 

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PUBLIKATIONEN / INFORMATION

Amaro Foro: Dokumentation antiziganistischer Vorfälle 2016

Im Mai hat das Dokumentationsprojekt von Amaro Foro die Jahresauswertung antiziganistischer und diskriminierender Vorfälle in Berlin für 2016 vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich bei den direkt gemeldeten Vorfällen ein Anstieg von etwa 20 Prozent auf 146 Vorfälle, wobei von einer wesentlich höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Diese gemeldeten Vorfälle sind in acht Lebensbereiche unterteilt, etwa Zugang zu Leistungsbehörden, Arbeitswelt, Zugang zu medizinischer Versorgung oder Alltag und öffentlicher Raum. Das Projekt wurde 2016 um den Bereich „Lebensrealitäten von Roma-Asylbewerber*innen aus den Westbalkanstaaten erweitert. Außerdem wurde das Medienmonitoring 2016 nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ durchgeführt und um die Auswertung von Kommentarspalten und Sozialen Medien erweitert. 

 

Bund für Soziale Verteidigung: Materialien zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Das Bildungsprojekt "Globaler Frieden Goes Mainstream" vom Bund für Soziale Verteidigung e.V. beschäft sich mit Ziviler Konfliktbearbeitung: Wie können Konflikte gewaltfrei gelöst werden? Was ist unter Konflikttransformation, Versöhnung, Zivilem Peacekeeping und Transitional Justice zu verstehen? Wie effektiv können gewaltfreie Methoden sein, um unsere Zukunft zu gestalten? Was können wir tun, um zur Demilitarisierung unserer Gesellschaft beizutragen? Diese und weitere Fragen werden im Kurzfilm über Zivile Konfliktbearbeitung, einem Comic und Flyer angerissen. 

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