Nachrichtenticker November 2017

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

 

FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

 

PUBLIKATIONEN / INFORMATIONEN

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NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

Das Amaro Drom-Projekt "Dikhen amen! Seht uns!" hat den diesjährigen "Lars Day Preis – Zukunft der Erinnerung" gewonnen. Der Lars Day Preis wird von der Lars Day Stiftung und der W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin vergeben. Mit dem Preis werden Organisationen, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen ausgezeichnet, die gemeinsam mit jungen Menschen an national­sozialistisches Unrecht und weitere Verbrechen gegen die Menschheit erinnern und sich dabei für den Erhalt der Demokratie und für ein gleichberechtigtes Zusammenleben in Vielfalt einsetzen. 

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djo-Landesverband Baden-Württemberg: Gastfamilien für Schüler_innen aus Lateinamerika gesucht

Im Rahmen eines Gastschülerprogramms mit Schulen aus Brasilien, Argentinien und Mexiko im kommenden Jahr sucht der djo-Landesverband Baden-Württemberg Familien, die offen sind, Schüler_innen bei sich aufzunehmen. Die Familienaufenthaltsdauer für die Schüler_innen aus Brasilien/Sao Paulo sind vom 13.01.2018 bis 01.03.2018, Argentinien vom 17.01.2018 bis  10.02.2018 und Mexiko/Guadalajara vom 21.01.2018 bis 28.03.2018. Die Schüler_innen sind zwischen 13 und 17 Jahre alt und sprechen Deutsch als Fremdsprache.

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djo-Landesverband Berlin: Winterwerkstatt JUGEND.KULTUR.BEGEGNUNG

 Vom 15.12.17 bis 22.12.17 findet in Berlin und Neuendorf ein deutsch-russisch-ukrainischer Fachkräfteaustausch für Jugendleiter_innen statt. Eingeladen sind junge Erwachsene aus Deutschland, Russland und der Ukraine, thematischer Schwerpunkt ist „Kreative Methoden in der Jugendarbeit“. Anmeldeschluss ist der 23.11.17. 

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djo-Landesverband Sachsen-Anhalt: Praktikum in der Jugendverbandsarbeit

Ab Februar 2018 sucht die djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.  eine_n Praktikant_in. Das Angebot gilt vorrangig für Student_innen der Pädagogik, sozialen Arbeit, Kulturmanagement oder allgemein der Sozialwissenschaften, die parallel zum Universitätsbesuch ein Praktikum absolvieren möchten. Bei der Arbeit handelt es sich um die Unterstützung im Bereich der außerschulischen Jugendbildungsarbeit mit Schwerpunkt Integration und mit dem Fokus auf Projektmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit. Bewerbungsschluss ist der 15.12.2017.

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AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

DBJR: Bis zu 4.500 € für regionale Aktivitäten im Kontext Jugendbeteiligung

Im Rahmen der Werkstatt MitWirkung fördert der Deutsche Bundesjugendring auch 2018 regionale Aktivitäten Dritter. Die Aktivitäten sollen politische Jugendbeteiligung ermöglichen oder anderweitig das Themenfeld „Politische Mitbestimmung junger Menschen“ bearbeiten. Der DBJR unterstützt Antragsteller_innen auch gerne bei der Planung und freut sich über einen engen Kontakt bis zum Abschluss der Aktivität. Empfänger der Mittel können DBJR-Mitgliedsorganisationen und deren Gliederungen sowie weitere Träger sein (z.B. Jugendverbände, die nicht DBJR-Mitglied sind, Schülervertretungenen, Geflüchtetenselbstorganisationen, Kinder- und Jugendräte). Frist für Interessensbekundungen ist der 13.12.2017.

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LJR Berlin: Fortbildung, Coaching und Beratung bei "Vom FÜR zum MIT"

Im Projekt „vom FÜR zum MIT“ können Jugendverbände und Jugendbildungsstätten individuell Fortbildungs-, Coaching- und Beratungsstunden nutzen, um Fragen und Bedarfe in der Arbeit mit jungen Geflüchteten zu klären. Mit dem Projekt sollen Strategien und Formate entwickelt werden, um jungen Geflüchteten einen gleichberechtigten Zugang in die Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit zu ermöglichen Jugendverbände und Jugendbildungsstätten in ihrer Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten zu unterstützen. Es steht ein Kontingent an Fortbildungs-, Coaching und Beratungsstunden bereit, das von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten individuell genutzt werden kann.

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KJF: Deutscher Jugendfilmpreis 2018

Ab sofort können sich junge Filmtalente wieder mit ihren Produktionen für den Deutschen Jugendfilmpreis bewerben. Teilnehmen können Kinder, Jugendliche, Studierende, Schulklassen oder Freizeitprojekte. Die Bewerber_innen dürfen nicht älter als 25 Jahre sein. Bewerbungsschluss ist der 15.01.2018. Insgesamt werden Preise im Wert von 12 000 Euro vergeben. Neben dem thematisch offenen Wettbewerb bietet ein ausgewähltes Jahresthema weitere Gewinnchancen. Unter dem Titel „Wir müssen reden“ ruft der Deutsche Jugendfilmpreis diesmal zu Einreichungen rund um das gesprochene Wort auf. Neu im Wettbewerb ist der „Team-Award“ für Filme, die in Film-AGs, Kultureinrichtungen oder Jugendzentren entstanden sind. Die besten Filme werden auf dem Bundes.Festival. Film 2018 in Hildesheim präsentiert.

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FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

ConAct/IYEA: New Con-T-Acts Match-Making-Seminar 2018

Im Prozess des Aufbaus neuer Partnerschaften für den deutsch-israelischen Jugend- und Fachkräfteaustausch laden ConAct und die Israel Youth Exchange Authority (IYEA) interessierte Träger und Organisationen ein, in Austauschprojekte mit Israel einzusteigen. Im Rahmen des zweiteiligen Seminars werden die im Vorfeld aufgrund angegebener Wünsche der Träger bereits „verkuppelten“ deutschen und israelischen Partnerorganisationen zusammengebracht. Mit dem Seminar soll zum einen die Gelegenheit gegeben werden, die Partner des jeweils anderen Landes persönlich und vor Ort kennenzulernen. Zum anderen soll mit Unterstützung von ConAct und der IYEA die Planung von konkreten Begegnungsprojekten für das nächste Jahr erleichtert werden – durch Hinweise zu Inhalten, Finanzierung und pädagogischer Gestaltung der Programme. 

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transfer: „Kaalay la”-Fachtage zur Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Im Rahmen des Projektes „Kaalay la! — Konzeptentwicklung und -evaluation von Kinder- und Jugendfreizeiten für und mit jungen Geflüchteten“ werden fünf Fachtage für Multiplikator_innen in der Arbeit mit Geflüchteten angeboten, die unabhängig voneinander besucht werden können. Mit den Fachtagen möchte der Verein relevante Themen für eine verantwortungsvolle Durchführung von Freizeitprogrammen für und mit jungen Geflüchteten aufgreifen und Multiplikator_innen in ihrer alltäglichen Arbeit unterstützen.

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PUBLIKATIONEN / INFORMATIONEN

bpb: Kurzdossier "Russlanddeutsche und andere postsozialistische Migranten"

Einleitend heißt es im Kurzdossier: „In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 2,5 Millionen Russlanddeutsche, dennoch ist das Wissen über sie in der Mehrheitsbevölkerung relativ begrenzt. Russlanddeutsche gelten als gut integriert und unauffällig. Im Zuge von Protesten gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und Sympathien für die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) rückten sie wieder in den Fokus des medialen Interesses. Dieses Kurzdossier gibt einen Überblick darüber, wer Russlanddeutsche sind und inwiefern sich ihre Erfahrungen, Interessen und Lebensweisen von denen ‚Einheimischer‘ unterscheiden.” Ein Interview und der Blick auf internationale Entwicklungen runden das Dossier ab.

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Europarat, Europäische Kommission: Broschüre "Thinking seriously about youth work'"

Der Europarat und die Europäische Kommission haben in der Reihe 'Youth Knowledge' eine neue Publikation herausgegeben: 'Thinking seriously about youth work'. Die Broschüre analysiert Theorien und Konzepte von Jugendarbeit in Europa. Jugendarbeit wird aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen geografischen und beruflichen Hintergründen betrachtet. Die Autorinnen und Autoren erhoffen sich, mit ihren Artikeln dazu beizutragen, eine gemeinsame Basis für die Jugendarbeit im Allgemeinen zu schaffen. Der Schwerpunkt der Publikation liegt auf der Beschreibung der Möglichkeiten, die die Jugendarbeit jungen Menschen bietet. 

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IDA: Podcast "Der Rechtspopulismus in Deutschland"

Seit Jahren erstarken rechtspopulistische Parteien und Bewegungen in Europa, so auch in Deutschland. Was steckt eigentlich hinter dieser Ideologie und warum greifen populistische Forderungen und Erklärungen momentan so gut? Der Podcast geht dieser Entwicklung auf den Grund, erklärt Strategien wie auch Ziele von Rechtspopulist_innen und setzt sich mit Netzwerken auseinander, die hinter Parteien und Bewegungen stehen.

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IDA: Podcast "Die Situation queerer Geflüchteter in Deutschland"

Differenzierte Betrachtungsweisen in den Debatten über Flucht und Asyl finden nur selten den Weg in den medialen Diskurs. Gerade Themen, die nicht dem Klischee entsprechen, wie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext Flucht, haben es schwer sich einen Platz in den Diskussionen zu erkämpfen. Der Podcast will das ändern und spricht mit Expert_innen über die Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*- oder intergeschlechtlichen und queeren Geflüchteten in Deutschland.

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KIgA: Discover Diversity. Politische Bildung mit Geflüchteten

Die Broschüre versammelt die Beiträge der abschließenden Fachtagung des Projekts „Vorurteile abbauen, Vielfalt schätzen“. Das Projekt hat sich mit der Verbreitung antisemitischer Ressentiments unter jungen Geflüchteten auseinandergesetzt und eruiert, was mit Mitteln der politischen Bildung dagegen getan werden kann. Die Broschüre, in der auch projektfremde Beiträge aus Wissenschaft und Praxis versammelt sind, soll als ein erster Anlaufpunkt verstanden werden, um von da aus den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

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Schule ohne Rassismus: Antisemitismus und Migration

Antisemitismus macht vor den Schulen nicht halt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei in letzter Zeit die Frage, ob ein mutmaßlich originär muslimischer Antisemitismus für die Zunahme antisemitischer Einstellungen in Deutschland verantwortlich sei. Diese Debatte greift der Islamwissenschaftler Michael Kiefer in dem neuen „Baustein“ auf. Er zeigt, was Antisemitismus ist und inwieweit unter Jugendlichen verbreitete antisemitische Narrationen durch den Islam beeinflusst sind. In zehn pointierten Thesen macht er deutlich, wie der pädagogische Umgang mit islamisiertem Antisemitismus gelingen kann. Der „Baustein” kann bestellt oder kostenfrei heruntergeladen werden.

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Willkommen bei Freunden: Themendossier " Ländliche Räume als Orte der Integration"

Ländliche Räume sind vielfältig. Daher hängt das Gelingen der Integration geflüchteter Menschen von mehreren Faktoren ab. Das Dossier führt anhand der Programmerfahrungen von „Willkommen bei Freunden” in die Thematik ein und zeigt mit Praxisbeispielen Handlungsmöglichkeiten auf. 

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Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. (Hg.): Rechts, oder was?! Rechte Musik, Symbole und Organisationen

Die Broschüre ermöglicht einen Einstieg in das Thema Rechtsextremismus. Zunächst werden Begrifflichkeiten und Gründe für die Entwicklung rechtsextremer Einstellungen skizziert. Daran anknüpfend werden einzelne Aspekte des Themas aufgegriffen, wie Erscheinungsformen, Musik, Medien-Nutzung, Kleidung und Codes. Außerdem werden extrem rechte Organisationen, von Parteien bis zu Kameradschaften dargestellt. Die Broschüre bezieht sich zwar auf Nordrhein-Westfalen ist aber auch darüber hinaus nutzbar.

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