Nachrichtenticker Februar 2017

 

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

 

FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

 

PUBLIKATIONEN / INFORMATION

 

 

NEUIGKEITEN AUS DEM VERBAND

djo-Bundesverband: Netzwerktreffen Internationales & Integration

Mit der Zusammenlegung der Netzwerktreffen der Fachbereiche Integration und Internationales bietet der djo-Bundesverband 2017 ein neues Format an, das einen bereichsübergreifenden Wissenstransfer ermöglicht und somit die Nutzung von Synergieeffekten im Verband fördert. Das Netzwerktreffen lädt Aktive in der Integrations- und internationalen Jugendarbeit vom 07.– 09.04.2017 zu Fachaustausch und Praxisberatung ein. Neben Methodenworkshops werden Informationen zu Fördermöglichkeiten, zur Kofinanzierung von KJP-Mitteln mit Erasmus Plus sowie zu aktuellen Fachtehmen angeboten. 

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djo-Bundesverband:Kleinstprojektförderung "Grenzenlos Willkommen"

Für djo-Gruppen: Im Jahr 2017 stärken wir erneut ehrenamtliche Initiativen für, mit und von geflüchteten Jugendlichen mit der Vergabe von zehn Kleinstprojekt-Förderungen (jeweils 750 €) für Projekte, an denen geflüchtete Kinder und Jugendliche beteiligt sind. Die Projektentwicklung, Antragstellung, Umsetzung und Abrechnung wird bei Bedarf durch das Coaching-Programm begleitet. Zusätzlich können die Projekte mit einer Antragstellung im Förderprogramm „Noch viel mehr vor“ der Stiftung Aktion Mensch kombiniert werden.

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djo-Bundesverband:Ausschreibung Hospitationsprogramm 2017

Wir suchen wieder Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit mit Wohnsitz in Deutschland, die Kenntnisse der russischen / englischen / türkischen Sprache vorweisen können und Interesse haben, Einblicke in die Jugendarbeit in Russland, Belarus, der Ukraine, der Türkei, Kasachstan oder Kirgisistan zu bekommen. Bewerbungsschluss ist der 02.04.2017.

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djo-Bundesverband: Interkulturelle Juleica-Grundausbildung

Auch dieses Jahr veranstaltet djo-Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem djo-Landesverband Sachsen und TANDEM - Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch die interkulturelle Juleica-Grundausbildung für die Jugendleiter_innen. Die Ausbildung findet vom 13.-19.03.2017 in der djo-Bildungsgstätte Spukschloss Bahratal statt.

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djo-Bundesverband: SAVE THE DATE Projektschmiede "Vielfältig aktiv" 

Wie wird aus einer Idee ein Projektantrag? Wer kann sie finanziell fördern? Und was passiert nach der Bewilligung? Die Projektschmiede "Vielfältig aktiv!" ist ein Workshop zur Ideenentwicklung, Projektkonzeption und Antragstellung und wird von der djo-Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. in Kooperation mit der djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband NRW e.V. von Freitag dem 28.04.2017 bis Montag den 01.05.2017 in der djo.Bildungsstätte.Himmighausen. durchgeführt.

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djo-Landesverband Bayern: Neue Website www.djo-bayern.de 

Der djo-Landesverband Bayern hat seinen Online-Auftritt erneuert. Ein Blick auf www.djo-bayern.de/ lohnt sich!

 

AUSSCHREIBUNGEN / FÖRDERUNGEN

bap: Preis Politische Bildung

„Klartext für Demokratie! - Offen und respektvoll, kompromissfähig und solidarisch denken und handeln!“. So betitelt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) 2017 den „Preis Politische Bildung“. Der Preis ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert und wird am 15.06.2017 in Berlin verliehen. Bewerbungen werden ab sofort bis zum 01.03.2017 ausschließlich online entgegen genommen.

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Förderprogramm "Jugend hilft"

Engagierte Kinder und Jugendliche von sechs bis 21 Jahren können sich mit ihren sozialen Projekten gegen Kinderarmut bewerben und am bundesweiten Engagement-Wettbewerb teilnehmen. Es werden Fördergelder bis zu 2.500 Euro vergeben. Das Programm fördert das Engagement von Kindern und Jugendlichen finanziell, inhaltlich und mit Anerkennung durch einen Wettbewerb. 

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UNESCO: Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung mitgestalten

Die UNESCO hat 2015 mit dem Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu aufgerufen, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Bildungsbereichen zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Weltaktionsprogramm in Deutschland federführend umsetzt, hat dazu eine Nationale Plattform und begleitende Gremien eingerichtet. Mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung werden Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur strukturellen Verankerung von BNE erarbeitet und im Sommer 2017 verabschiedet. Bis zum 15. März 2017 können alle Interessierte unter in-aktion.bne-portal.de ihre Anregungen und Ideen zum Nationalen Aktionsplan einbringen. 

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FORTBILDUNGEN / VERANSTALTUNGEN

bpb: Fachtagung "Deutsche aus Russland in Wechselwirkung mit russischsprachigen Gruppen in Deutschland"

Die Russlanddeutschen stellen mit rund 2,4 Millionen Menschen die größte Einwanderergruppe dar, die die deutsche Gesellschaft seit der Zuwanderung der "Gastarbeiter" aufgenommen hat. Hinzu gekommen sind seit 1990 ca.
215.000 "Kontingentflüchtlinge" mit jüdischem Hintergrund. Schließlich leben circa 230.000 Personen in Deutschland, die ausschließlich einen russischen Pass besitzen. Die Fachtagung am 29. und 30.03.2017 in Berlin zielt darauf ab, die in den letzten Jahren wenig diskutierten Fragen von Beheimatung und Identitäten dieser ganz unterschiedlichen Gruppen in den Mittelpunkt eines ergebnisoffenen und konstruktiven Gesprächs zu stellen. 

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ConAct: Reflect & Plan 2017 – Educational Methods for German-Israeli Youth Exchange

Im Rahmen des Seminars vom 15. - 17.05.2017 in Berlin werden unterschiedliche Methoden und Ansätze für die pädagogische Arbeit im deutsch-israelischen Jugendaustausch vorgestellt und ausprobiert. Es wird Zeit und Raum für den Erfahrungsaustausch untereinander sowie die inhaltliche Weiterentwicklung der eigenen Programme geben. Das Fachkräfteprogramm ist eine Kooperationsveranstaltung von ConAct und der Israel Youth Exchange Authority. Es richtet sich an Verantwortliche und Gruppenleiter_innen von deutsch-israelischen Austauschprogrammen aus Deutschland und Israel. Eine Teilnahme sollte daher gemeinsam mit der israelischen Partnereinrichtung vorgesehen werden. 

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IDA NRW: Fachtagung „Das Geschäft mit der Angst“ Rechtspopulismus als Herausforderung für die Migrationsgesellschaft 

Rechtspopulistische Parteien und Organisationen schüren – nicht nur in Deutschland – ein Klima des Hasses und der Angst. Sie agitieren, polarisieren und hetzen gegen Geflüchtete und Menschen mit Migrationserfahrung. Der Umgang mit weit verbreiteten rechtspopulistischen Diskursen stellt pädagogische Fachkräfte und die Zivilgesellschaft vor enorme Herausforderungen. Im Fokus der Tagung stehen folgende Fragen: Was ist Rechtspopulismus? Wie funktioniert „das Geschäft mit der Angst“? Was bedeutet die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und der Rechtsruck für die pädagogische und jugendpolitische Praxis? Die Fachtagung versteht sich als Forum für Diskussion und Austausch zwischen Praktiker_innen aus der Jugendbildungs-, -sozial- und -verbandsarbeit, dem Jugendschutz, der politischen Bildungsarbeit und der Schule. Sie findet am 14.03.2017 von 13.00 – 16.30 Uhr in Köln statt.

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IJAB: Fachkongress "Herausforderungen und Chancen der Internationalen Jugendarbeit" 

Globalisierung und eine rasant fortschreitende Digitalisierung verändern unser Leben. Die Europäische Union kämpft angesichts von Finanzkrisen, nationalen Abschottungen und Brexit um ihren Zusammenhalt. Demokratische Strukturen werden zunehmend in Frage gestellt. Welche neuen Anforderungen ergeben sich daraus für Politik sowie Träger und Fachkräfte der Internationalen Jugendarbeit? Der Fachkongress am 18.05.2017 zum 50-jährigen Jubiläum von IJAB in Berlin will dazu neue Impulse geben. Anmeldeschluss ist der 31.03.2017.

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Jüdisches Museum Berlin: Fachtagung "Un/Möglichkeiten. Perspektiven auf die Teilhabe von Geflüchteten"

Ausgehend von den Diskussionen um Flucht und Geflüchtete in Europa und  Deutschland widmet sich die Tagung vom 29.-30.03.2017 der Frage nach Teilhabechancen in einer pluralen Gesellschaft: Vor welchem historisch-politischen Hintergrund finden die aktuellen Debatten um Flucht, Migration und Teilhabe statt? Wie werden Zugehörigkeiten verhandelt und wie spiegeln sich diese in den Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Teilhabe von Geflüchteten wider? Welche Strategien zur Ermöglichung von gesellschaftlicher, politischer und kultureller Teilhabe sind erforderlich? Und nicht zuletzt, welche Erwartungen an Partizipation haben Geflüchtete selbst?

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LJR Berlin: Ausbildung Trainer_in für außerschulische Jugendbildung in der Jugendverbandsarbeit 

Bereits tätige und zukünftige Trainer_innen können sich bis 28.2.2017 für die Ausbildung zur_zum Trainer_in für außerschulische Jugendbildung in der Jugendverbandsarbeit anmelden. In sechs Modulen sammeln die Teilnehmenden vielfältige Kenntnisse für das Arbeitsfeld. Die Ausbildungsreihe ist ein Angebot der Landesjugendringe Berlin und Brandenburg in Kooperation mit dem SFBB.

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PUBLIKATIONEN / INFORMATION

IJAB: Methoden der Internationalen Jugendarbeit für Projekte mit Geflüchteten

Diese Arbeitshilfe zeigt exemplarisch wie Erfahrungen und Fachwissen aus der Internationalen Jugendarbeit in die Arbeit mit Gruppen mit jungen Geflüchteten eingebracht werden können. Die Ausführungen und Methoden mit pädagogischer Reflexion konzentrieren sich auf vier thematische Schwerpunkte: rassismuskritische sowie diversitätsorientierte Ansätze, interreligiösen Dialog und Sprachanimation. Die Publikation richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte, die mit Menschen unterschiedlicher Herkunft arbeiten. Die Inhalte eignen sich zum einen zur Anwendung in der direkten Arbeit mit Jugendlichen, aber auch zur Sensibilisierung von Fachkräften.

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IJAB: Refugees welcome - auch in der Internationalen Jugendarbeit

Diese Broschüre entstand im Rahmen des Innovationsforums Jugend global, einem interaktiven Angebot von IJAB zur Qualifizierung und Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit. Es ermöglicht Fachkräften, Trägern oder interessierten Partnern der Internationalen Jugendarbeit, ihre Anliegen und Interessen einzubringen, sich zu vernetzen, zu diskutieren und so gemeinsam Strategien und Instrumente für eine zukunftsweisende Internationale Jugendarbeit zu entwickeln.

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jugend.beteiligen.jetzt: digitale Beteiligungstools

jugend.beteiligen.jetzt bietet Hilfe für die Praxis digitaler Jugendbeteiligung. Die Plattform stellt Know-how zu Prozessen und Tools bereit und bietet Qualifizierung an. Sie zeigt gute Beispiele und verlinkt ausgewählte Jugendbeteiligungsprojekte. Auf der Plattform werden verschiedene Tools für die eigene Arbeit angeboten, wie Ypart, ePartool, Barcamptool Camper, Yourpart Etherpad und Antragsgrün.

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Internationale Wochen gegen Rassismus 2017: materialien und Veranstaltungen

Die diesjährigen Wochen gegen Rassismus 2017 finden vom 13. bis 26.03.2017 statt. Informationen zum historischen Hintergrund gibt es hier. Die aktuellen Materialen sind inzwischen erschienen und können hier bestellt werden. Eigene Veranstaltungen, können dort auch in den Veranstaltungskalender eingetragen werden. 

 

NdM: Handbook Germany: Informationsknotenpunkt für Deutschland

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Im Netz sind in den letzten Monaten eine Fülle von Informations- und Hilfsangeboten für Geflüchtete entstanden – und kommen bei den Adressaten oft nicht an. Um zielgerichtet geflüchtete Menschen zu erreichen, erstellt das Journalistennetzwerk „Neue deutsche Medienmacher“ mit handbookgermany.de ein zentrales Informationsportal für und mit geflüchteten Menschen. In einer mehrsprachigen Redaktion mit Journalist*innen im Exil werden bestehende Informationsangebote gebündelt, der Mediennutzung  der Zielgruppe angepasst und weiterentwickelt. 

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Petition: Aufenthaltsrecht - Bearbeitung von Anträgen auf Familiennachzug zu subsidiär schutzberechtigten Flüchtlingen

Die Petition zum Familiennachzug für Menschen mit subsidiärem Schutz wird von einem breiten Bündnis im Rhein-Sieg-Gebiet unterstützt, darunter z.B. die AWO, Caritas, das Diakonisches Werk und der Kölner Flüchtlingsrat. Sie zielt darauf ab, Verbesserungen beim Familiennachzug für Menschen zu erreichen, die etwa aus Syrien nach Deutschland geflohen sind und nach Abschluss des Asylverfahrens sogenannten subsidiären Schutz erhalten. Nach gegenwärtiger Lage ist der Familiennachzug für diese Personengruppe ausgesetzt, was dazu führt, dass Familien über Jahre nicht zusammenleben können.

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