#MeToo, #MeTwo – und jetzt? Diskriminierung erkennen und abbauen

Ein Social Justice-Training vom 14.-16.12.2018 in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt

Die Hashtags #MeToo und #MeTwo haben in diesem Jahr zwei Diskriminierungsformen öffentlich sichtbar gemacht, die ansonsten – wenn überhaupt – als Randthemen diskutiert werden. Wer Sexismus, Rassismus oder andere Diskriminierungsformen zur Sprache bringt, wird oft als zu empfindlich zurückgewiesen und als störend empfunden. Viele von Diskriminierung Betroffene, die in Sozialen Netzwerken von ihren Erfahrungen berichteten, trafen auf Abwehr oder wurden beleidigt und beschimpft. Welche Rolle nehmen wir selbst im Umgang mit Diskriminierungen ein und was eröffnen sich uns für Handlungsoptionen – im privaten oder auch im weiteren Umfeld? Wie funktionieren verschiedene Diskriminierungsformen und wie stützen sie sich gegenseitig?

 

Innerhalb des Social Justice & Diversity Trainings schaffen wir einen Raum, in dem wir uns selbstreflektiv mit verschiedenen Diskriminierungsformen und unserer eigenen Verwobenheit darin auseinandersetzen können. Social Justice meint hierbei Anerkennungs- und Verteilungsgerechtigkeit und tritt dafür ein, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu allen gesellschaftlichen Ressourcen haben, ohne dass sie daran durch Diskriminierungen gehindert werden. 

 

Das Training richtet sich an Personen, die sich der Anerkennung der Verschiedenheit und Vielfalt von Menschen verpflichtet sehen und ein diskriminierungskritisches Handeln in ihrem eigenen Umfeld  fördern wollen. Die Teilnehmenden lernen an diesem Wochenende den Ansatz des Social Justice-Konzepts kennen und können sich je nach Interesse mit verschiedenen Diskriminierungsformen eingehender befassen. Durch die dialogische Methode der Mahloquet ermöglichen wir einen wertschätzenden Umgang mit eigenen (biografischen) Erfahrungen, als auch die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Zudem geht es um die Frage, wie das erworbene Wissen in den Alltag übertragen werden kann und welche Handlungsmöglichkeiten wir haben, um Diskriminierungen in unserem Umfeld zu unterbrechen.

 

Durchgeführt wird das Training von Sarah Gräf, Referentin bei der djo – Deutsche Jugend in Europa und Sebastian Seng, Referent bei IDA e.V. Beide sind zertrifizierte Social Justice & Diversity-Trainer_innen.  

 

Das Seminar richtet sich an Multiplikator_innen aus den djo-Mitgliedsorganisationen. Externe Interessierte können sich ebenfalls anmelden und gegebenfalls nach Anmeldeschluss bei ausreichenden Kapazitäten nachrücken. Die Veranstaltung wird von der djo – Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. in Kooperation mit der djo – Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. durchgeführt.

 

ORGANISATORISCHES

Teilnahmebeitrag: 10 € für djo-Mitglieder, 20 € für Nicht-Mitglieder. Der Teilnahmebeitrag ist vor Ort in bar zu entrichten. Es fallen keine weiteren Kosten an.

Anreise: Die Anreise erfolgt individuell. Fahrtkosten werden bis zu einem Betrag von 60 Euro erstattet. Bei höheren Kosten besteht im Nachgang der Veranstaltung ggf. die Möglichkeit eines Kostenausgleichs. 

Beginn: Freitag, 14.12.18 um 17.00 Uhr

Ende: Sonntag, 16.12.18 um 14.00 Uhr

Veranstaltungsort: DJH Jugendherberge Dessau, Ebertallee 151, 06846 Dessau-Roßlau

 

Zur Ausschreibung als PDF

Zur Anmeldung

(Anmeldeschluss ist der 14.11.2018)

 

 

KONTAKT

djo – Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V.
Sarah Gräf / Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Verbandsentwicklung
E-Mail: sarah-graef@djo.de
Telefon: 030 / 446 778 – 12
www.djo.de

 

djo – Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e. V.
Tanja Rußack / Geschäftsführende Jugendbildungsreferentin
E-Mail: tanja.russack@djo-lsa.de
Telefon: 0345 / 5484722
www.djo-sachsen-anhalt.de