Online-Reihe für eine ganzheitliche Solidarität in der Corona-Krise

27.04.2020

Der Ruf nach Solidarität ist allgegenwärtig in Zeiten der Ausbreitung des Coronavirus. Für viele heißt das, zuhause zu bleiben, Kontakte einzuschränken oder Nachbar_innen bei ihren Einkäufen zu helfen. Jeder dieser Beiträge ist wichtig und notwendig, um die Corona-Krise gemeinsam zu bewältigen.

Gleichzeitig zeigt sich auch, dass Krisenerfahrungen wie die Corona-Pandemie vorhandene Ungleichheiten verstärken und bestehenden Vorurteilen Auftrieb geben. Rassistische Anfeindungen, nationalistische und eurozentristische Perspektiven spielen eine Rolle in der Corona-Krise. Ihnen muss etwas entgegengesetzt werden, damit Solidarität nicht zu einem leeren Begriff verkommt, dessen Wirksamkeit an politischen und mentalen Grenzen scheitert.

Wie ganzheitlich wird Solidarität gedacht und gelebt? Wo sind die „blinden Flecken“? Eine „Solidarität“, die Personengruppen ausschließt und ihre Bedarfe ignoriert, verdient diese Bezeichnung nicht. Wir, die djo – Deutsche Jugend in Europa, fordern daher: Solidarität muss alle einschließen – Solidarität weiterdenken!

Dazu werfen wir, beginnend ab dem 27. April, in den folgenden Wochen mit unserer Online-Reihe #SolidaritätWeiterDenken Schlaglichter auf einige Themen und Personengruppen, die im aktuellen Solidaritätsdiskurs nicht genügend miteinbezogen werden.  #SolidaritätWeiterDenken – auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie!